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GM: Hummer H2
Voll der Hammer – dieser Hummer

GM hat für die martialischen Geländegänger neue Motoren entwickelt / Derzeit ruht die Produktion.
Wer kennt den Hummer nicht? Zumindest doch aus dem Fernsehen. Ein Schlachtschiff von einem Geländegänger – ursprünglich war das Auto aus dem General-Motors-Konzern für das Militär konstruiert. Heute steht es in leuchtendem Gelb oder Rot oder Blau in den Garagen der Gutbetuchten – neben Porsche, Bentley und Co. Mag sein, dass sich mancher von solchen Geschossen nicht groß beeindrucken lässt – die Gesichter der Wartenden an einer Ampelkreuzung sprechen jedenfalls eine andere Sprache. Ein Umweltsünder, mit seinem Verbrauch, seinen Emissionen? Mag sein, doch auch der umweltbewusste Arni Schwarzenegger ist stolz auf solch ein Teil.






Bericht


Wer erstmals mit dem Hummer zu tun hat, ist schon beeindruckt: Es ist ein Riesen-Ding:  knapp fünf Meter lang, fast zwei Meter breit und etwa ebenso hoch. Innen ist es überraschend eng und nicht besonders attraktiv hergerichtet. Männlich herb, würde ich sagen. Der Hummer will und darf schließlich auch kein Kuscheltier sein. Wie bei Amis üblich, verriegeln die Türen nach dem Anfahren – damit nicht etwa einer von den Leuten an der Fußgängerampel auf die Idee kommt zuzusteigen oder mich mit vorgehaltenem Messer auffordert, das Fahrzeug sofort freizugeben. Ich sitze also sicher und durchkämme die Gegend – immer auf der Suche nach neidvollen oder bewundernden Blicken. Wegen dem Hummer, natürlich. Hoch über der Fahrbahn habe ich einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen, ein bisschen bestimme ich es sogar mit: Kaum einer – außer der Lkw-Fahrer vielleicht –, der mir nicht ausweichen oder nicht die Vorfahrt einräumen möchte.

Doch allen Ernstes: Auch wenn der Kundenkreis für den Hummer eher überschaubar ist und bleibt, ist er schon ein interessantes Gefährt. Vor kurzem wurden neue Motoren entwickelt, mit denen es möglich ist, auch E85-Kraftsoff zu tanken. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass es nicht eigentlich den Hummer gibt – es sind zwei Brüder: der H3 und der H2. H3 ist der kleinere Hummer, aber eigentlich auch ein richtiger Hammer: Er wird mit einem mächtigen 5,3-Liter-Achtzylinder mit einer Leistung von 221 kW / 300 PS angeboten.

Damit der H2 das Sahnehäubchen bleibt, wurde ihm ein neuer 6,2-Liter-Achtzylinder mit 289 kW / 393 PS eingepflanzt und seine Leistungsbereitschaft gegenüber dem Vorgänger um 20 Prozent erhöht. In 7,8 Sekunden kommt er nun von Null auf Tempo 100. Bei Tempo 160 ist allerdings Schluss. Bloß gut, dass die Spitze an dieser Stelle elektronisch abgeregelt ist. Probefahrten mit den Hummer- Brüdern machen schon Laune: Die geballte Ladung Kraft der neuen Motoren bringt einen ordentlichen Schub, der die Fahrzeuge auch aus tiefen Löchern klettern lässt. Natürlich wird dazu die komplette Geländetechnik aktiv. Die rund 22 Zentimeter Bodenfreiheit sowie der stabile Unterfahrschutz sind zudem sehr hilfreich. Ein paar Eckdaten? Beide können in 61 Zentimeter tiefem Wasser waten, kippen erst bei einem Winkel von mehr als 40 Grad auf die Seite und können Hänge mit einer Steigung bis zu 60 Grad erklimmen. Auf der Straße kann der Große 2,3 Tonnen Anhängelast an den Haken nehmen und damit mehrere Pferde transportieren.

Beim H3 laufen auf 100 Kilometern 13,9 Liter Kraftstoff durch – bei sanftem Betrieb, versteht sich. Einen Verbrauch von 17,4 Litern muss jedoch der H2-Käufer einkalkulieren und sich an einem CO2-Wert von 380 Gramm pro Kilometer nicht stoßen. Und nicht am Preis: Der H2 kostet 72 690 Euro, der etwas kleinere Bruder H3 steht mit 48 990 Euro in der Preisliste. Im Januar hat GM die Produktion der Hummer-Brüder eingestellt – die Marke soll bekanntlich verkauft werden. Bis das Geschäft abgeschlossen ist, sollen nach Aussagen des amerikanischen Herstellers noch genügend Fahrzeuge „auf Halde“ stehen, um alle Kaufwünsche abzudecken.
Eva-Maria Becker

Bilder









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